• Fallbeispiele

    Einige Beispiele, bei denen mit Leistungskürzungen bei einer Verletzung zu rechnen ist:

  • Rennstrecke

    Bereits Fahrkurse auf der Rennstrecke gelten als Wagnis und die Geldleistungen werden bei einer Verletzung gekürzt. Dabei gibt es keine Unterscheidung zwischen Profis oder Hobby Fahrer. Sobald Sie sich auf der Rennstrecke bewegen, sind Sie ohne unsere Versicherung einem finanziellen Risiko ausgesetzt.

    Ein Beispiel zeigt die Rechtsprechung vom Bundesgericht:

    Aargauer Zeitung über Unfall bei Fahrsicherheitstraining (deutsch)

    Bundesgerichtsurteil (französisch)

  • Motocross

    Motocross fahren gilt als Wagnis, dies wurde vom Bundesgericht definiert. Die Grundversicherung hat nach einem Unfall beim Motocrosstraining die Leistungen gekürzt. Hier wurde geltend gemacht, dass es keine Unterscheidung zwischen Trainingsfahrten und Rennen gibt.

    NZZ Artikel über verunfallten Motocrossfahrer

  • Bergrennen

    "Die Teilnahme an einem Automobil-Bergrennen stellt eine Tätigkeit dar, die zum vornherein als Wagnis betrachtet werden muss (Erw. 2c)." 

    Bundesgerichtsentscheid

  • Downhill

    Beim Biken, besonders auf rasanten Abfahrten, ist die Verletzungsgefahr hoch. Dank unserer Zusatzversicherung sind Sie gegen jede Leistungskürzung bei einem Unfall geschützt.

    Blick.ch Gefahren beim Mountainbike und Leistungskürzungen bei einem Unfall

    Ride.ch Suva definiert Downhill als Risikosport

  • Kickboxen und Boxen

    Kickboxer und Boxer sind einem grossen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Falls man nicht wie vom Bundesamt für Unfallverhütung empfohlen auf den Kontakt mit dem Gegner verzichten will, empfiehlt es sich stark, unsere Versicherung abzuschliessen. 

    BFU - Beratungsstelle für Unfallverhütung

  • Gesetzliche Grundlagen für Leistungskürzungen

    "1. Bei Nichtberufsunfällen, die auf ein Wagnis zurückgehen, werden die Geldleistungen um die Hälfte gekürzt und in besonders schweren Fällen verweigert.

    2. Wagnisse sind Handlungen, mit denen sich der Versicherte einer besonders grossen Gefahr aussetzt, ohne die Vorkehren zu treffen oder treffen zu können, die das Risiko auf ein vernünftiges Mass beschränken. Rettungshandlungen zugunsten von Personen sind indessen auch dann versichert, wenn sie an sich als Wagnisse zu betrachten sind."

    823.202 Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) Jan 17

    "Der Bundesrat kann aussergewöhnliche Gefahren und Wagnisse bezeichnen, die in der Versicherung der Nichtberufsunfälle zur Verweigerung sämtlicher Leistungen oder zur Kürzung der Geldleistungen führen. Die Verweigerung oder Kürzung kann er in Abweichung von Artikel 21 Absätze 1-3 ATSG2ordnen." 

    832.20 Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) Sep 17

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Unfallversicherung für Risikosportarten

Die normale Grundversicherung bezahlt nur 50% der Leitstungen bei einem Unfall. Generali bietet die Lösung für diese Deckungslücke und verzichten auf das gesetzlich zustehende Recht, ihre Leistung zu kürzen, wenn der Unfall grobfahrlässig herbeigeführt worden ist oder wenn sich die versicherte Person einem Wagnis ausgesetzt hat.

Wer bereits in seinem Anstellungsverhältnis SUVA versichert ist, dem dürfen die Heilungskosten nicht gekürzt werden. Jedoch kürzt die SUVA das Spitaltaggeld, das Taggeld und die IV Rente der Unfallversicherung. Allen SUVA-Versicherten empfehlen wir unsere Light oder Basic Version. Die Protect Varianten enthalten zusätzlich die Kosten für Behandlung, Aufenthalt und Verpflegung in der Privatabteilung eines Spitals.

Das angegebene Spitaltaggeld wird zusätzlich zu demjenigen von der Grundversicherung bereits ab dem ersten Aufenthaltstag im Spital ausbezahlt. Um auch bei längerer Arbeitsunfähigkeit nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, sind bei jeder Versicherungsvariante optional Taggelder abschliessbar. Dieses wird ergänzend zum Taggeld der Berufsunfallversicherung ab dem 15. Tag der Arbeitsunfähigkeit bis zu 5 Jahre ausbezahlt.

Um auch im schlimmsten Fall der Invalidität abgesichert zu sein, zahlt die Versicherung ein Invaliditätskapital aus. Die angegebene maximale Auszahlung bezieht sich auf 100% Invalidität, die progressive Tabelle dazu finden Sie in untenstehenden Versicherungsbedingungen.

Die Protect und Full Protect Variante beinhalten eine weltweite Rücktransportversicherung, bei der Basic ist diese optional ebenfalls abschliessbar. Die Vertragsdauer ist 1 Jahr und der Beginn kann innerhalb von 3 Monaten frei gewählt werden.

Weitere Details zu den Leistungen finden Sie in den Versicherungsbedingungen.

Bei Fragen zu den Leistungen oder Wünschen ist Generali gerne für Sie da: Kontaktformular

 

Versicherungsoptionen

    168.30 CHF pro Jahr ohne Heilungskostendeckung Spitaltaggeld 50.-
    optionales Taggeld
    30.- (+127.00)
    60.- (+445.10)
    80.- (+585.30)
    ohne Rücktransportversicherung Invaliditätskapital bis max. 280'000.-
    Todesfallkapital 30'000.-
    268.70 CHF pro Jahr ohne Heilungskostendeckung Spitaltaggeld 100.-
    optionales Taggeld
    60.- (+411.90)
    80.- (+552.10)
    100.- (+659.80)
    Rücktransportversicherung (+82.20) Invaliditätskapital bis max. 350'000.-
    Todesfallkapital 50'000.-
    357.30 CHF pro Jahr Heilungskosten auf Privatabteilung Spitaltaggeld 50.-
    optionales Taggeld
    30.- (+111.50)
    60.- (+439.00)
    80.- (+574.50)
    inklusiv Rücktransportversicherung Invaliditätskapital bis max. 280'000.-
    Todesfallkapital 30'000.-
    470.60 CHF pro Jahr Heilungskosten auf Privatabteilung Spitaltaggeld 100.-
    optionales Taggeld
    60.- (+390.60)
    80.- (+526.10)
    100.- (+661.50)
    inklusiv Rücktransportversicherung Invaliditätskapital bis max. 350'000.-
    Todesfallkapital 50'000.-
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